Versicherungen
Es ist schon erstaunlich, mit welchen Problemchen man sich auseinandersetzen muß, wenn man bauen möchte. Derzeit setzen wir uns mit dem Thema Versicherungen auseinander :-( Da wäre zum einen die Wohngebäudeversicherung. Sie wird auf jeden Fall von den Banken verlangt, die die Finanzierung durchführen, auch wenn sie in einigen Bundesländern wohl nicht gesetzlich vorgeschrieben ist. Es ist wohl auch intuitiv nachvollziehbar, dass es nicht gesund ist, sich dem Risiko von Sturm, Feuer, Hagel … unversichert auszusetzen.
Etwas schwerer tue ich mich da schon mit der Bauherrenhaftpflicht. Was ist denn das - war mein erster Gedanke. Auf jeden Fall ist sie schon mal gesetzlich vorgeschrieben! Man muß sich also keine Gedanken darüber machen, ob man sie haben will oder nicht. Und wogegen soll sie schützen? Man geht davon aus, dass mit dem Errichten der Baustelle Gefahren für Dritte ausgehen können - z.B. könnte jemand in die Grube fallen. Und gegen diese Gefahren schützt man sich, obwohl der Bauherr im allgemeinen ja wohl kaum für etwas auf der Baustelle verantwortlich ist (wofür hat man denn einen Bauleiter + Baubetreuer + Fachleute …?), wird er zur Verantwortung gezogen. Der Schlüssel hierbei ist die Sorgfaltspflicht, der er im Falle eines Unfalls wohl nicht nachgekommen ist.
Und dann haben wir hier noch die Bauleistungsversicherung. Ich gehe mal davon aus, dass auch mit dieser Versicherung der Laie nicht viel anfangen kann - ich konnte es nicht. Diese Versicherung, auch Bauwesenversicherung genannt, schützt die Baustelle und das Gebäude vor etwaigen Schäden. Sie dient also nicht dem Schutz Dritter sondern dem Eigentum. Sollten also irgendwelche Naturgewalten oder Fremde dem Bau Schaden zufügen, springt die Versicherung ein. Man muß also nicht ein und dieselbe Leistung doppelt bezahlen - von einem Selbstbehalt abgesehen.
Und was kosten diese Versicherungen? Nach meinen ersten Recherchen ziemlich unterschiedlich viel! Ich habe mir einfach mal ein Angebot von der Allianz zuschicken lassen und war doch ziemlich bedient. Jedenfalls war es so teuer, dass ich im Internet nach Versicherungen Ausschau hielt. Dabei bin ich auf einen Versicherungsvergleich für Bauherren gestoßen und konnte die Allianz-Kosten ca. halbieren. Wahrscheinlich werde ich nochmal bei der Allianz nachfragen, ob sie ihr Angebot nachbessern möchte!? Mein Bruder hatte vor zwei Jahren bei der Allianz eine Kombination aller drei Versicherungen mit einer Laufzeit von 5 Jahren für die Wohngebäudeversicherung abgeschlossen. Das waren sehr günstige Konditionen, von denen ist die Allianz jetzt leider meilenweit entfernt. Bin gespannt, ob sich da noch was machen läßt.
Montag, 21. Januar 2008 22:55
[...] die Baugenehmigung (750 €), das Bodengutachten (500 €) und die gesetzlich vorgeschriebenen Bau-Versicherungen (400 [...]
Montag, 4. Februar 2008 21:10
Ich habe meine Bauhelfer bei der Bauberufsgenossenschaft gemeldet. Damit sind diese gesetzlich unfallversichert. Daran sollte jeder denken, wenn Freunde/ Nachbarn beim Bau mit helfen.
Dienstag, 5. Februar 2008 9:21
Ein Artikel über die sogenannte Muskelhypothek - sprich Eigenleistungen - und die Versicherungspflicht der beteiligten Helfer liegt bei mir schon als Entwurf vor. Er wird zu gegebener Zeit kommen :-)
Danke für die berechtigte Anmerkung!
Gruß,
Stefan
Freitag, 8. August 2008 8:17
Wann können wir denn mit deinem nächsten Artikel rechnen über die Eigenleistung
Sonntag, 10. August 2008 16:05
Hi Katharina,
vielen Dank für die freundliche Erinnerung :-) Der Artikel liegt bei mir noch immer in den Entwürfen. Ich habe unterschätzt, wie sehr mich der Bau zeitlich einbindet :-(
Aber ich werde ihn sicherlich nachreichen! Ich habe ja auch nicht vor, die Seite dicht zu machen, sobald wir mit dem Bau fertig sind.
Gruß, Stefan
Donnerstag, 2. Juli 2009 12:08
Wann können wir denn mit deinem nächsten Artikel rechnen über die Eigenleistung
Samstag, 4. Juli 2009 12:44
Hi Mike,
sorry, aber momentan ist einfach keine Zeit vorhanden dafür.
Gruß,
Stefan