Terrasse
Der Grund, warum ich erst jetzt über unsere neue Terrasse berichte, ist, dass wir selbige in den letzten Monate ausgiebig genutzt hatten :-)
Wir hatten uns für eine Bangkirai-Terrasse entschieden und sie pünktlich zum Sommer mit Hilfe eines befreundeten Zepernicker Handwerkers fertiggestellt. Sie ist mit ca. 44 Quardratmetern recht groß ausgefallen, was aber hauptsächlich daran liegt, dass wir sie über Eck bauten. Eigentlich sind es zwei Terrassen.
Da die Lage unseres Grundstückes auf den ersten Blick nicht optimal ist, die Strassenfront liegt im Süden und unsere Schokoladenseite im Norden, beschlossen wir, die Terrasse über Eck (Nord/West-Seite) zu bauen. Im nachhinein war dies eine sehr gute Entscheidung. Während des Sommers hatten wir von morgens um 7 bis ca. 11 Uhr auf der Nordterrasse Sonne und dann ab 12 auf der Westterrasse.
Als Unterkonstruktion hatten wir ein Bett aus Proctor mit einer Borde eingefasst. Oben auf den Proctor kam Flies und eine Lage Kieselsteine, auf diese wurden einzelne Gehwegplatten gelegt, die als Unterlage für die Holzkonstruktion dienen. Das sollte hoffentlich bis in alle Ewigkeiten halten. Diese Vorgehensweise hört sich eventuell recht aufwendig an, ist es aber nicht wirklich. Sie hat auch noch den Vorteil, recht preiswert zu sein.
Danach wurden die Bangkirai-Dielen auf der Unterkonstruktion verschraubt. Zu guter letzt verkleideten wir noch die Borde mit einer Diele Bangkirai. Den endgültigen Abschluß – vielleicht mit einer Beeteinfassung – haben wir uns für das nächste Jahr aufgehoben.
Die Terrasse sieht genauso aus, wie wir sie uns vorgestellt hatten – Ton in Ton mit dem übrigen Holz unseres Hauses. Dass das Bangkirai-Holz im Laufe der Zeit verblassen würde (es wird silbrig) war uns klar, wir wussten nur nicht, dass es so schnell gehen würde. Ca. 2 Monate nach Fertigstellung der Terrasse fingen wir schon an, diese mit Bangkirai-Öl zu streichen. An alle, die so wie wir das erste Mal eine Holzterrasse streichen, glaubt bloß nicht den Mengenangaben der Hersteller des Öls! Anstatt der angegebenen einen Büchse benötigten wir drei!
Da fragt man sich schon, ob die Holzterrasse wirklich eine gute Wahl war :-) Aber zwei Tage später, als das Öl getrocknet und wir wieder auf der Terrasse sitzen konnten, wusste ich, dass wir uns richtig entschieden hatten!