Dachboden
Unser Heinz von Heiden Haus hat uns bisher nicht enttäuscht! Zwar würde ich beim nächsten Haus einiges anders machen, aber wahrscheinlich würde ich HvH wieder eine Chance geben. Dass ich nicht enttäuscht war, lag unter anderem auch daran, dass ich unseren Hausbauvertrag vor der Unterschrift gründliche gelesen hatte. Da stand auch drin, dass auf dem Dachboden nur ein schmaler Laufsteg verlegt wird.
Lange Rede kurzer Sinn, es war an der Zeit, den Fussboden oben im Dachboden zu verlegen. Ich kaufte reichlich Dachlatten und OSB-Platten, schnappte mir meinen Werkzeugkoffer und machte mich an die Arbeit. Das Verlegen ist von OSB-Platten - auch Spanplatten genannt - ist recht simple und auch vom Laien gut zu bewältigen. Man braucht nur wenig Werkzeug (eine Stichsäge, einen Akkuschrauber und eine Bohrmaschine) und los gehts.
Wichtig ist, dass man sich vor dem Start ein paar Gedanken über die Unterkonstruktion macht. Wie verlegt man die Dachlatten am besten, damit die OSB-Platten sich später nicht durchbiegen!? Ich habe maximal 60 cm Platz zwischen zwei Dachlatten gelassen. Da ich nicht die billigsten OSB-Platten kaufte (der Preis äußert sich in der Dicke der Platten), sollten sich die Platten bei dem gewählten Abstand zwischen den Latten der Unterkonstruktion nicht mehr durchbiegen können.
Das Verlegen der Platten geht schnell von der Hand. Lediglich bei der ersten sollte man ein besonderes Maß an Sorgfalt walten lassen, damit der Rest nicht krumm und schief wird. Einmal ausgerichtet wird die Platte mit ein paar Schrauben in der Unterkonstruktion verschraubt. Die nächsten Platten verlegen sich dann schon viel schneller. Ab jetzt muss man sich nur noch an der zuvor verlegten Platte orientieren. Die Platten greifen mit Nut und Feder ineinander - und verschrauben …
Nach ein paar Stunden Arbeit konnte ich schon richtig über unseren Dachboden spazieren - ein tolles Gefühl :-)
Mittwoch, 6. Oktober 2010 21:19
Hallo Stefan,
ich habe eine Frage betreffend Dachboden verlegen. Ich habe hierzu 22mm dicke OSB-Platten gekauft und mir wurde geraten, die Platten vor dem Anschrauben jeweils noch zu verleimen. Ist dies wirklich notwendig?
Besten Dank,
Stephan
Donnerstag, 7. Oktober 2010 7:48
Hi Stephan,
ich denke, es ist wichtig zu unterscheiden, was Du mit Deinem Dachboden machen möchtest. Wenn Du diesen als zusätzlichen Wohnraum nutzen möchtest, solltest Du die Platten vielleicht wirklcih verleimen!? Meine Platten sind ziemlich fest verlegt, habe alle 60 cm stabile Latten drunter und jede Platte mit 8 Schrauben verschraubt. Da bewegt sich eigentlich nichts - mich würde es aber auch nicht stören, wenn die Platten in ein paar Jahren mal knarren würden (mein Dachboden ist nur eine Gerümpelkammer).
Sollst Du Holzleim nehmen? Klingt nicht nach viel Arbeit und teuer ist es wohl auch nicht!?
Gruß,
Stefan
Mittwoch, 23. Februar 2011 6:53
Hallo.
kleine info. wenn der raum als wohnraum genutzt wird tu dir selbst bitte den gefallen und leime es mit ponal-leim es lohnt sich..