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Darlehensvertrag

Vor zwei Tagen erhielten wir die Darlehensunterlagen von der Bank. Wir sind nur noch wenige Schritte vom Geld entfernt ;-) Eigentlich hatten wir gehofft, dass damit das Thema Bank so gut wie abgeschlossen wäre. Okay, der Notar muss noch die Eintragung der Grundschuld in das Grundbuch veranlassen, das war uns bewusst. Aber ansonsten hatten wir nichts mehr erwartet.

Die Bank belehrte uns eines Besseren. Vor Auszahlung des Geldes müssen wir noch eine ziemlich lange Liste abarbeiten. Und obwohl ich auch mehr oder weniger beruflich mit Finanzen zu tun habe, sind mir etliche Punkte auf der Liste nicht bekannt gewesen.

Wir müssen einen erneuten Schufa-Antrag stellen, unsere Legitimation anhand einer PostIdent nachweisen, den Auszahlungauftrag ausfüllen und unterschreiben, den Vorabeinsatz unseres Eigenkapitals belegen, eine vollstreckbare Ausfertigung der Grundschuldbestellungsurkunde beauftragen und einfach ausfertigen lassen, eine Zweckerklärung abgeben, die Baugenehmigung bei der Bank einreichen sowie den Bautenstandsbericht, den Bauvertrag und die Notarbestätigung für die Eintragung der Grundschuld. Des weiteren wird ein Besichtigungsvermerk inklusive Lichtbilder verlangt. All dies wird vor Auszahlung des Geldes zu erbringen sein.


Nach Auszahlung des Darlehens sind noch ein beglaubigter Grundbuchauszug, Fertigstellungsnachweise, ein Nachweis über erfolgte Eigentumsumschreibung sowie zwei Besichtigungsvermerke inklusive Lichtbilder nachzureichen.

Ein Telefonat mit der Bank brachte dann doch noch etwas Licht ins Dunkle. Es ist alles halb so schlimm wie anfänglich befürchtet. Die meiste Arbeit hat wohl der Notar, der natürlich auch fürstlich belohnt wird. Die Fristen sind auch nicht so schlimm wie befürchtet. Wir haben 14 Tage Zeit, um der Bank unsere Legitimation und ein paar unterschriebene Dokumente zukommen zu lassen. Die aufwendigeren Sachen wie Bauantrag, Eintragung der Grundschuld etc. können später nachgereicht werden.
Bild: © S. Hofschlaeger / PIXELIO

Autor: Stefan
Datum: Montag, 14. Januar 2008 21:43
Trackback: Trackback-URL Themengebiet: Finanzierung

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4 Kommentare

  1. 1

    Hallo Stefan,
    die Zinsen für Baukredite befinden sich momentan im freien Fall. Vielleicht hast Du die Möglichkeit noch einmal nachzuverhandeln. Da lässt sich noch etwas nachverhandeln.
    Viele Grüße

  2. 2

    Hi, ja, das habe ich auch schon bemerkt :-( Ich habe auch schon über die Möglichkeit nachgedacht, den Zins nachzuverhandeln!? Ich weiß bloß nicht, was ich für Gründe anführen soll? Unterschrieben sind die Verträge schon. Aber ganz so schlimm ist es noch nicht - bis jetzt sind die Zinsen um ca. 15-20 Basispunkte gegenüber unserem Zins gesunken. Damit müssen wir wohl leben!?

    Gruß,
    Stefan

  3. 3

    Hallo Stefan,

    wenn die Verträge bereits von der Bank gegengezeichnet sind, also die Bank sich bereits refinanziert hat, habt Ihr in der Tat schlechte Karten. Dann gibt es kaum Spielraum zum Nachverhandeln. Oftmals ist aber so, dass die Verträge vom Vermittler kommen und erst nach Eurer Unterschrift zusammen mit den Unterlagen an die Bank gehen. Dann könnt Ihr mit Eurem Vermittler (Dr. Klein) reden und der wird bestimmt einen neuen Vertrag, mit neuen Konditionen ausfertigen.
    15-20 Basispunkte sind immerhin ne Menge Holz.
    Ich wünsche Euch viel Glück.
    Viele Grüße

  4. 4

    Nachverhandeln kann man in der Regel nicht, da sich die Bank zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses auch am Kapitalmarkt zu den dann gültigen Zinsen refinanziert.
    Ein Wechsel gibt es dann zu gegen Zahlung einer Entschädigung, welche sich aber meist nicht lohnt.

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