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Unser Hausbau beginnt mit dem Abriss

Zusammen mit unserem neuen Grundstück hatten wir ein altes Häuschen in erbarmungswürdigem Zustand, vier baufällige Schuppen voller Müll sowie Betonwege und -flächen von unermesslichen Ausmaßen erworben. Der Vorbesitzer muß wahrhaftig ein Freund des Betons gewesen sein, er hätte sich in Berlin gewiß wohlgefühlt. Übrigens www.betonfreunde.de ist noch nicht vergeben ;-)

Für uns stand von Anfang an fest, dass wir weder für das Haus noch für die Schuppen eine Verwendung hatten. Ausserdem verdeckten die Gebäude uns die Sicht auf die Wiesen und den Wald hinter unserem Grundstück. Uns interessierte also lediglich, wie wir es am billigsten entsorgen konnten.
Der Makler nannte uns schon während des Verkaufsgespräches eine Hausnummer für den Abriss unserer Gebäude. Wir waren etwas skeptisch, da sie uns zu niedrig erschien und wir den ersten “Kostenvoranschlag” für einen Bestandteil des Verkaufsgespräches hielten. An dieser Stelle muss ich wohl mal erwähnen, dass nicht alle Makler die Wahrheit zu ihrem … Überraschung - die Nachfrage bei drei Abrissfirmen ergab, dass die Schätzung des Maklers sehr realistisch war. Ebenso überraschte mich die Tatsache, dass die Kostenvoranschläge der drei Firmen sehr eng bei einander lagen.
Eins habe ich bei den Gesprächen mit den Abrissfirmen schnell gelernt. Am billigesten wird die Entsorgung des Baumülls, wenn man alles getrennt entsorgt. Das Teuerste an der Entsorgung ist das Sortieren des Baumülls sowie die Entsorgung des Sondermülls. Zu diesem gehören sämtliche Asbestplatten, Bitum (Dachpappe) und behandeltes Holz. Der normale Bauschutt - dazu gehören Dachziegel, Beton, Mauerziegel, Keramik und Fliesen - hingegen kann für kleines Geld entsorgt werden. Auch die Entsorgung des Hausmülls, die Schuppen waren randvoll mit diesem, stellt den Bauherren nicht vor unlösbare finanzielle Sorgen. Die Kosten hierfür sind durchaus überschaubar!

Autor: Stefan
Datum: Sonntag, 9. Dezember 2007 23:57
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