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Unsere Küche

Ausgestattet mit dem Grundriss unseres neuen Hauses begaben wir uns auf die Suche nach einer bezahlbaren neuen Küche. Erfahrungen hatte wir diesbezüglich keine, wir wohnten bis dato immer in Mietwohnungen mit Einbauküche inklusive. Wir waren lediglich gewarnt duch die Erzählungen von Bekannten und Verwandten.

Küchen sind teuer, die erste Preisindikation ist utopisch, man muß feilschen bis der Arzt kommt … Das war unser Rüstzeug, damit ausgerüstet zogen wir los, eine Küche zu kaufen. Natürlich wollten wir nichts überstürzen und planten das Unternehmen ausgebiegig. Bevor wir uns mit Innova, Möbel Höffner, Ruder, Ikea und Co auseinandersetzten, fingen wir an, Küchenkataloge zu sammeln. Auf der Hausbaumesse in Berlin am Ostbahnhof griffen wir uns alles an Katalogen, was greifbar war. Ein netter Nebeneffekt dieser Besuche war, dass wir auch mit Gutscheinen ausgestattet wurden. Ob diese Gutscheine irgendeinen Einfluss auf den Endpreis hatten, haben wir leider nicht rausbekommen. Es war zu beobachten, dass die Preisnachlässe bei den Firmen besonders groß waren, die keine Gutscheine offerierten. Die Küchenstudios, die Gutscheine verteilten, waren bei den Preisnachlässen über den Gutschein hinaus nicht mehr so entgegenkommend, wie man es sich gewünscht hätte. Wahrscheinlich wurden uns mit und ohne Gutschein die gleichen Rabatte angeboten!?

Aber mal weg vom Hypothetischen - was war uns wichtig? Wir wollten einen Geschirrspüler und einen Herd haben, die erhöht stehen, damit man sich nicht so häufig bücken muß! Am Ende mußten wir leider einsehen, dass wir uns für ein Gerät entscheiden mußten - durch die vielen hohen Schränke hatten wir nicht mehr genug Arbeitsfläche. Der Geschirrspüler hat gewonnen, er darf höher stehen, da man ihn wohl auch häufiger benutzt. Ausserdem war uns wichtig, dass wir die Ecke in unserer Küche vernünftig nutzen können, dafür benötigt man spezielle Eckschränke, die drehbare Ablagen besitzen - ein teures Vergnügen. Ebenso teuer wie praktisch sind die Apothekerschränke, sie lassen sich komplett ausziehen, so dass man äußerst bequem auch an die hinteren Sachen kommt. Mir erschien es so, als ob diese eine spezielle Anziehungskraft auf Frauen hätten!? Jedenfalls haben wir jetzt auch einen solchen.



Der letzte Punkt, der uns noch wichtig war, wir wollten Geräte haben, die zum einen programmierbar sind (Herd und Geschirrspüler) und zum anderen effizient mit der Energie umgehen. Ausserdem achteten wir auf eine leise Abzugshaube, hoffentlich hält sie, was sie verspricht!? All dies muss natürlich ebenfalls teuer bezahlt werden. Am Ende landeten wir mit unserem Katalogangebot bei ca. 8.500 €. Gestartet sind wir bei 4.200 €. Danach beginnt der unangenehmste Teil - das Feilschen: Ist ja doch viel teurer geworden als geplant, was läßt sich denn da noch machen, wie können wir denn noch sparen, ach so - einen Gutschein haben wir ja auch noch, die Anderen sind uns aber mehr entgegen gekommen, unser äußerstes Limit ist aber … Lange Rede kurzer Sinn, sie sind uns nochmal 2.000 € entgegen gekommen! Haben wir nun einen guten Preis erzielt? Ich weiß es nicht, ich bin nur froh, dass es vorbei ist! Und ich werde gewiß nicht mehr darüber nachdenken, ob ich besser hätte handeln sollen/können.

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Autor: Stefan
Datum: Mittwoch, 26. Dezember 2007 18:49
Trackback: Trackback-URL Themengebiet: Hausbau

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3 Kommentare

  1. 1

    Hallo, wir sind auch gerade dabei, mit HvH zu bauen (in Potsdam). Sind gerade mit dem Richtfest durch. Küchenthema hatten wir auch schon. Mich würde mal interessieren, welchen Lieferanten ihr genommen habt? Wir haben uns für Astroh entschieden, die nun leider Insolvenz angemeldet haben.
    Was die Nebenkosten anbetrifft: Diese haben uns mittlerweile schon schockiett. Rechnet mal locker mit 35% der Hausbausumme HvH.

  2. 2

    Hi Stefan, mit dem Lieferanten erwischst Du mich jetzt aber auf dem falschen Bein. Wir kauften die Küche bei Ruder und die liefern und stellen auf. Habe mir soeben nochmal den Vertrag angesehen, da steht drin, dass die Küche von Ruders Spediteur ausgeliefert wird!?

    Die Nebenkosten definieren wir wohl unterschiedlich?! 35% werden wir wohl nicht erreichen. Was rechnest Du denn da mit ein - Küche, Außenanlagen - damit könnte ich es mir vorstellen.

    Na dann, viel Spass in eurem neuem Haus - lange kann es ja nicht mehr dauern :-)

    Gruß,
    Stefan

  3. 3

    Hi, habe heute gerade bei http://www.n-tv.de/906744.html etwas interessantes über Baunebenkosten gelesen. Auch hier wird als Indikation 20% vom Hauspreis angegeben.

    Gruß,
    Stefan

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