Baunebenkosten 2
Wie schon im ersten Teil der Serie über die Baunebenkosten angekündigt, werde ich den zweiten Teil der Serie den absoluten Kosten widmen. Unter den absoluten Kosten verstehe ich diejenigen Kosten, die in keinem prozentualen Zusammenhang mit dem Preis der Immobilie stehe. Diese Form der Kosten ist ziemlich selten, da viele der Kosten zwar nicht mit dem Preis der Immobilie aber dafür an die Größe der Immobilie gekoppelt sind.
Des weiteren gibt es noch die “behördlichen” Baunebenkosten. Zu diesen zähle ich die Vermessungskosten (1750 €), welche in Abhängigkeit vom Quadratmeterpreis und der Größe des Grundstückes ebenfalls geringfügig anders ausfallen können, die Prüfstatik (1750 €), die Baugenehmigung (750 €), das Bodengutachten (500 €) und die gesetzlich vorgeschriebenen Bau-Versicherungen (400 €).
Zu guter Letzt haben wir noch Baunebenkosten, die ich den eigentlichen Baumaßnahmen zurechnen möchte. Eingeplant werden sollten hier Baustrom (600 €), der Bodenaustausch (bei uns ca. 2500 €, wir müssen zw. 30 und 80 cm Boden austauschen), die Außenanlagen (2000 €) und der Zaun (1000 €). Je nach persönlichem Geschmack und Anspruch können natürlich bei den Außenanlagen und dem Zaun wesentlich höhere Kosten entstehen.
In der Summe macht dies ca. 16.000 €. Natürlich sollten wir an dieser Stelle die Kosten aus dem ersten Teil nicht vergessen. Da hatte ich für uns ca. 12% des Kaufpreises für unser Grundstück ausgerechnet. Das macht insgesamt ca. 26.000 € an Baunebenkosten. Gemessen am Preis unseres Hauses sind dies in etwa 20% Baunebenkosten. Ein Artikel, den ich bei n-tv fand, bestätigt auch die Aussage, dass man 20% des Hauspreises nochmal zusätzlich an Nebenkosten einplanen sollte.