Kosten und Einnahmen eines Blogs
Die Motivation für einen Blog sind häufig die selben, im Falle eines Baublogs sogar fast immer. Zum Beispiel haben wir hier ein Mitteilungsbedürfnis, den Wunsch eines Erfahrungsaustausches bzw. man will Freunden, Bekannten und der Familie die Möglichkeit geben, an bestimmten Ereignissen teilhaben zu können.
Ein Blog verursacht natürlich auch Kosten. Die Kosten für das Pflegen des Blogs, für die Erstellung der Artikel möchte ich hier garnicht aufführen, da es sich bei den meisten Blogbetreibern - wie bei mir - eh um technikaffine Menschen handelt, deren Hobby der Computer im weitesten Sinne ist. Von der Zeit also mal abgesehen, muss der Blogbetreiber den Webspace und den Traffic bezahlen, den er mit seinem Blog belegt/verursacht. Des weiteren fallen zusätzliche Kosten durch die Nutzung bestimmter Software und durch den Kauf einiger Bilder an - wer will heute schon noch abgemahnt werden. Diese Kosten bewegen sich zwischen 0 € pro Jahr - das sind die Blogs, die schon auf dem ersten Blick spartanisch, langweilig, wenig einladend wirken - bis zu 100 und mehr Euro pro Jahr. Ein Tipp an dieser Stelle, für das Bloggen sollte man freie, kostenlose Software verwenden - bestens geeignet ist zum Beispiel Wordpress!
Speziell für mich als Blogger ist es nur legitim, zu versuchen, diese Kosten mit dem Blog wieder einzunehmen. Dieser Artikel beschreibt, wie es geht und mit welchen Einnahme man rechnen kann. Eingehen möchte ich auf die folgenden Möglichkeiten: Adsense-Einnahmen via Werbung durch Google, eine Verkaufprovision durch Vermittlung von Kunden zu Amazon und auf Werbeeinnahmen durch Affiliate-Programme.
Die drei Ansätze zum Geld-verdienen sind sicherlich die verbreitetsten, aber bei weitem auch keine Garantie für ein sorgenfreies Leben :-( Der mündige Internet-User hat in letzter Zeit eine äußerst ausgeprägte Ignoranz gegenüber eingeblendeter Werbung entwickelt - anders läßt sich das Internet ja auch kaum noch ertragen. Es ist aber leider so, dass man nur Geld verdient, wenn der Leser aktiv auf die Werbung klickt. Deshalb muß man bemüht sein, die Seite nicht mit Werbung zu überfrachten und nur themenrelevante Werbung einzublenden. Dies kann man entweder manuell oder automatisch machen.
Am häufigsten anzutreffen ist wohl die von Google eingeblendete Werbung. Sie ist zumeist textbasiert und themenrelevant. Google scannt die Seite, auf der die Werbung erscheinen soll und blendet automatisch relevante Anzeigenblöcke. Sie brauchen nur anzugeben, wo welches Format eingeblendet werden soll. Das machen wir jetzt auch mal! Über dem Absatz habe ich einen horizontalen Werbeblock der Größe 468×60 eingeblendet, die Anzeigen wurden von Google gewählt.
Eine andere, auch sehr schön anzusehende Möglichkeit, Geld zu verdienen, ist, einzelne Produkte für Amazon zu bewerben. Hierbei sollte man aber auch stets bedenken, dass weniger mehr sein kann und dass es Ihr Ziel sein muß, dem Leser einen Mehrwert zu bringen. Das Ziel darf nicht primär sein, Geld zu verdienen! Also, empfehlen Sie nur Produkte, die Sie wirklich überzeugen und zum Thema Ihrer Seite passen. Das sieht dann wie folgt aus:
Die Vergütung erfolgt prozentual, in Abhängigkeit vom Preis der bestellten Amazon-Produkte. Anfänglich erhält man ca. 5% als Provision. Diese kann mit wachsenden Umsätzen erhöht werden.
Die dritte und letzte Möglichkeit, auf die ich näher eingehen möchte, mit der man ein paar Einkünfte realisieren kann, ist das Einblenden von Affiliate-Werbung. Hierbei wählt man bei einem “Koordinator” für Affiliate-Werbung sich seine Werbepartner gezielt aus. Man bewirbt sich bei diesen und bekommt danach die Genehmigung, ihre Werbung auf der eigenen Website einzublenden. Die Möglichkeiten sind vielfältig, die Einnahmen sind verschwindend bis sehr hoch. Es hängt vom Werbepartner ab, was man bezahlt bekommt - Klicks, Sales, Leads oder Kombinationen hieraus. Die Zuordnung der Abrechnung erfolgt über Cookies, die bis zu 90 Tage gültig sind. Anbei ein Beispiel:
Ihre zukünftigen Einnahmen sind natürlich nicht garantiert! Sie stehen immer in Abhängigkeit von der Anzahl Ihrer Leser. Viele Leser klicken statistisch gesehen häufiger als wenig Leser. Ausserdem hängen Ihre Einnahmen immer ein wenig vom Thema ab. Die Einnahmen, die Sie pro Klick bekommen, hängen davon ab, wie umkämpft der Markt ist. Für Schach gibt es zum Bsp. nur ca. 5 Cent (USD-Cent) pro Klick. Für Häuslebauer gibt es allerdings mehr :-) Versteht sich ja wohl von selbst. Was man noch wissen muss: Nicht jeder Leser klickt auf Ihre Werbung - vielleicht jeder Zehnte!? Bei 100 Besuchern haben Sie also vielleicht 10 Klicks!? Je nach Thema gibt es zwischen 2 Cent und mehreren Dollar Vergütung. Die Mehrzahl aller Klicks wird aber bestimmt nicht mehr als 20 Cent bringen!
Meine Empfehlung zum Schluß, haben Sie Geduld! Bei weniger als 100 Besucher pro Tag sind Ihre Einnahmen gering und schwanken sehr start. Erwarten Sie nicht zu viel am Anfang, setzen Sie auf guten Inhalt - der Rest passiert dann von selbst.
Bild: © berwis / PIXELIO
Freitag, 25. April 2008 22:05
Hi Stefan,
bin gerade beim googeln nach “Zepernick” hier gelandet (wollen evtl. hinziehen, falls wir das anvisierte Haus dort bekommen) & hab mich einfach gefreut (daher dieser vielleicht nur “mittelsinnvolle” Kommentar), dass es dort schon einen technikaffinen Blogger gibt, der sich anscheinend auch noch mit der Materie Blog-Vermarktung & Co auskennt ;-)
Aber auch wenn Du den Backlink entfernst, kannste Dir gerne einen bei mir abholen - bin tentativ verlinkender Nofollow-Verfechter & entlinke nur Spamnasen, bzw. verpasse denen nachträglich ein Nofollow ;-)
Grüße aus dem wilden Süden - zumindest noch …
Frank
Samstag, 26. April 2008 9:58
Hi Frank,
ich glaube wir sind uns einig im Umgang mit nofollows. Bin ebenfalls kein Freund davon, aber noch weniger mag ich die Leute, die einen einzeiligen Gruss hinterlassen, um einen Backlink sich zu holen, und selber keine Backlinks zulassen :-(
Zepernick ist ein klasse Ort, kann ich nur waermstens empfehlen! Wuerde mich freuen, wenn du hier fuendig wirst.
Das hier war mein erster Eintrag mit meinem neuen eee-PC. Wenn ich noch den deutschen Tastaturtreiber geladen bekaeme, waere alles besser leserlich und ich rundum zufrieden.
Gruss,
Stefan
Samstag, 26. April 2008 15:34
Hi Stefan,
hatte gerade mit dem Vermieter telefoniert - werden uns das Haus wohl kommendes Wochenende ansehen können.
Schön, daß Du Zepernick sogar wärmstens empfehlen kannst - hatten bisher über kreuz & quer googeln auch schon einen sehr positiven Eindruck.
Hihi - immer diese ignoranten Technik-Spielkinder, die bei schönstem Wetter an irgendwas rumfummeln ;-)
Während Du gerade versuchst, Deinem eee-PC deutsch beizubringen, kämpfe ich gerade damit, mein heute angekommenes Internet WLAN Web-Radio (Olympia 300) davon zu überzeugen, mir alle seine Funktionen zu verraten, um Musik aus´m Netz & von meinem NAS in die Küche zu bringen. Die Bedienungsanleitung & Foren geben leider fast gar nix zu dem noch recht neuen Modell her :-(
Ich blogg Dich an, wenn wir sicher wissen, dass es nach Zepernick geht …
bis denne & ein schönes weekend …
Frank
Donnerstag, 15. Mai 2008 13:56
Hi Stefan,
so, gestern den unterschrieben Mietvertrag für unser neues Häuschen zurück geschickt - ist alles schick & planmäßig gelaufen - ab 01ten Juli sind wir offizielle Neu-Zepernicker in der Lincke Str. …
Melde mich dann mal, wenn wir tatsächlich auch vor Ort sind - vielleicht bekommen wir ab Anfang August ja mal nen fröhlichen Technik-Schnick-Schnack Kaffeplausch oder sowas in der Art auf die Reihe ;-)
Grüße
Frank
Donnerstag, 15. Mai 2008 23:20
Hi Frank,
meinen Glückwunnsch zum Haus :-) Die Lincke Str. kenne ich! Das ist beim Musikerviertel in Zepernick - hatte mal eine Freundin in der Beethovenstr. - lang lang ist es her.
Ja, dann melde Dich einfach, sobald Du umgezogen bist!
Gruß,
Stefan
Samstag, 24. Mai 2008 13:34
Gute Beitrag über Möglichkeiten der Blog Einnahmen. Nur sollte man fairerweise sagen das die Klickraten bei einfachen Banner nur noch bei 0,18% liegen Das heißt 2 Besucher von 1000 klicken sowas überhaupt noch an.
Sinnvoller wäre meine Ansicht nach gute und passende Textlinks zu setzen das diese eher angeklickt werden, und bei genügend Besucher den Versuch eigene Werbeplätze im Blog zu vermieten. Gut hierzu bedarf es sicher etliche Besucher bevor ein Unternehmen überhaupt so ein Werbeplatz mieten würde, aber wir dürfen doch alle mal träumen von eine (bessere) Zukunft,oder?
Gruß
Peter.
Mittwoch, 25. März 2009 16:56
Aber wie speziell bzw. breit gefächert sollte ein Thema sein, damit man viele Besucher auf seine Seite bekommt?
Grüße Mario