Kreditverkaufsschutz-Nachtrag
Mittwoch, 23. Januar 2008 21:08
Nach dem heutigen Lesen der Zeitung und eines Kommentars hier im Blog, an dieser Stelle nochmal ein Dankeschön an Ralf-Peter, sehe ich die Problematik des Forderungsverkaufes auch mit etwas anderen Augen. Die Gefahr für den Hausbesitzer ist aus mehreren Gründen wohl nicht von der Hand zu weisen.
Da hätten wir zum einen die unterschiedlichen Interessen, die Bank ist tendenziell an einer langfristigen Kunden-Beziehung interessiert und dürfte aus dieser Motivation heraus, dem Kunden im Falle finanzieller Schwierigkeiten etwas wohlwollender gegenüber stehen als der Finanzinvestor. Die Möglichkeiten einer Stundung einzelner Raten bzw. der Umschuldung dürften vom Finanzinvestor nicht ernsthaft in Erwägung gezogen werden. Seine Interessen sind im Vergleich eher kurzfristiger Natur, eine hohe Rendite steht im Vordergrund. Mir ist zwar kein Fall bekannt, aber die sofortige Einforderung der im Grundbuch eingetragenen Grundschuld erscheint mir bei dieser Interessenlage nicht abwegig. [...]
Thema: Finanzierung | Kommentare (1) | Autor: Stefan
Da hat man seit einem halben Jahr so viel über die Subprime-Krise gelesen und als angehender Häuslebauer schon das Schlimmste befürchtet und was passiert?
Heute bekamen wir endlich Feedback von der Bank. Im Prinzip ist unserem Kreditantrag stattgegeben worden, aber ein paar kleine Punkte sind noch zu klären. Zum einen wäre da die Kopie des Passes meiner Freundin, sie war wohl schlecht lesbar und muss nochmal eingeschickt werden. Des weiteren sollen wir auch eine hellere Kopie ihrer Aufenthaltsgenehmigung einreichen - sie ist Slowakin. Tja, als Slowakin benötigt sie doch aber keine Aufenthaltsgenehmigung!? Sie kommt aus einem EU-Land und kann sich, unter der Voraussetzung dass sie Arbeit hat, aufhalten, wo sie möchte. Naja, das läßt sich bestimmt auch schnell aus der Welt schaffen.